GESCHICHTE
1855
Das Unternehmen H. von Gimborn wird durch den Apotheker und Namensgeber Heinrich von Gimborn als chemisch-pharmazeutische Fabrik gegründet. Das Hauptaugenmerk liegt anfangs auf der Produktion von Pasten und Tabletten für den Humanbereich – analog zu den heutigen Produkten aus dem Tierbereich. Damit sowie mit Tinte, Lakritze und Fenchelhonig etabliert sich das Unternehmen auf dem Markt und verzeichnet ein schnelles Wachstum. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hat H. von Gimborn Niederlassungen in ganz Deutschland und auch im Ausland. So ist Gimborn unter anderem in Südamerika, China und den USA vertreten.
1909
H. von Gimborn wird eine Aktiengesellschaft.
1929
Das Unternehmen wird an die Firma Pelikan verkauft und unterstützte seinen neuen Besitzer fortan mit der Herstellung von Tinte und Durchschlagpapier.
1950
Die H. von Gimborn AG wird an einem neuen Standort wieder aufgebaut, nachdem das Unternehmen bei der Zerstörung der Stadt Emmerich im Zweiten Weltkrieg nicht verschont und vollständig zerstört wird.
1965
Mit der Übernahme der Lizenz für die britische Marke Ipevet macht H. von Gimborn erste Schritte auf dem Heimtiermarkt. Später wird die Marke GimPet etabliert. Als erster Hersteller hat GimPet laktose-reduzierte Milch zur Aufzucht von Katzenkindern im Sortiment, die sehr nah an die Katzenmilch heranreicht.
1980
Das Unternehmen wird von der Pelikan AG an Michael Eckes aus der Besitzerfamilie des Getränkeherstellers Eckes verkauft.
1995
Die H. von Gimborn GmbH bietet als erstes Unternehmen Hundeprodukte mit L-Canitin an, das unter anderem den Fettaufbau im Gewebe verringert und den Energiestoffwechsel anregt.
1997
Die Süd-Chemie AG in München (heute Teil der Clariant Gruppe), die großflächig Bentonit abbaut, übernimmt die Firma. So fängt Gimborn an, sein Wissen vom Katzenfuttermarkt auch bei der Herstellung von Katzenstreu aus Bentonit anzuwenden. Die Katzenstreu der Marke Biokat‘s wird seither in der Werksanlage in Kelheim (Bayern) hergestellt.
1999
Durch den Kauf der italienischen Giglioli-Gruppe expandiert die H. von Gimborn GmbH und hat fortan Niederlassungen in Italien, Tschechien, Ungarn und Russland.
2000
Gimborn betreibt bis 2011 Zoofachgeschäfte in Tschechien.
2008
Ab September 2008 gehört die Gimborn Gruppe zu 100 % dem Prager Private Equity Fonds Penta Investments.
2015
Von „pet“, dem führenden Fachmagazin des Zoofachhandels im deutschsprachigen Raum, wird Gimborn in den Jahren 2014/15 und 2015/16 mit dem Preis für die Produktneuheit des Jahres ausgezeichnet.
2016
Die H. von Gimborn GmbH wird von der Hillhouse Capital Group übernommen. Gimborn war bereits 2015 das erste deutsche Unternehmen überhaupt, das mit offizieller Genehmigung der Behörden Snacks, wie z.B. funktionale Pasten für Katzen, nach China einführen durfte. Bei Gimborn freut man sich darauf, mit dem neuen Besitzer nun seine Präsenz in den asiatischen Märkten ausbauen zu können.
2019
Nach nur acht Monaten Bauzeit wurde Anfang 2019 der Erweiterungsbau der H. von Gimborn GmbH am Standort Emmerich am Rhein in Betrieb genommen. Auf 3.700 m2 sind neue Produktions-, Lager- und Büroflächen entstanden, um die wachsende weltweite Produktnachfrage auch für die Zukunft zu sichern und weiter auszubauen.
