ERFAHRUNGEN. AZUBIS BERICHTEN

portrait_azubi_verena_280x280Verena, 20 Jahre alt

Im Jahr 2014 habe ich meine Ausbildung bei der Firma Gimborn begonnen und befinde mich jetzt im 3. Ausbildungsjahr. Mit mir zusammen sind meist 5 Auszubildende im Unternehmen, zwei in jedem Lehrjahr. In den ersten Wochen der Ausbildung lernt man zunächst das Unternehmen und die Mitarbeiter kennen. Dazu wurde ich auch in den Abteilungen Produktion und Logistik eingesetzt. Das bedeutet, dass ich zum Beispiel neu produzierte Produkte verpackt oder Ware für den Kunden zusammenstellt habe. So lernte ich, die Abläufe in diesen Abteilungen verstehen und die Produkte näher kennen.

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Nach etwa einem halben Jahr wechselte ich dann in die Verwaltung. Je weiter die Ausbildung voran schreitet, desto besser erkennt man die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Abteilungen.

Als Auszubildender sitzt man nicht nur daneben und bekommt „die Arbeit vorgemacht“. Man wird sehr stark in die täglichen Abläufe mit eingebunden und kann bzw. muss eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen. Man wird als vollwertiges Mitglied der Abteilung angesehen, und wenn Fragen aufkommen, können diese immer gestellt werden. Gerade das selbstständige Arbeiten schätze ich an der Ausbildung, da man so auch einen wirklichen Einblick in das spätere Arbeitsleben bekommt. Außerdem kann ich durch die Vielfalt der Abteilungen sehr gut erkennen, in welchem Bereich meine Stärken liegen.

Hier mal ein kleiner Überblick über die verschiedene Abteilungen, in denen ich eingesetzt wurde: Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement, Finanzbuchhaltung, Controlling, Key-Account, Vertrieb, Tele-Sales, Einkauf und Marketing. Man bekommt also einen Überblick von der Produktentwicklung und p Planung bis zur tatsächlichen Vermarktung eines Produktes und der letztendlichen Zahlung der Kunden. Welche Aufgaben für die jeweiligen Schritte erledigt werden müssen, lernt man dann in den entsprechenden Abteilungen. So war ich beispielsweise an Preis-/Kostenkalkulationen für neue Produkte beteiligt, durfte die benötigten Rohstoffe anfragen und bestellen, konnte an dem Design/dem Verpackungstext für das Produkt mitarbeiten, übernahm die Betreuung der Kunden und die Auftragserfassung oder bearbeitete die eingegangenen Rechnungen.

Die Berufsschule lässt sich neben der Ausbildung gut bewältigen. Als Auszubildender von Gimborn nimmt nicht am Blockunterricht teil. Das bedeutet, in einer Woche ist man meistens 3-4 Tage im Betrieb und die restlichen Tage dann in der Berufsschule. Daneben sind wöchentliche Berichte zu erstellen.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass ich von der Firma Gimborn nach der Ausbildung übernommen werden kann, da mir die Ausbildung sehr viel Spaß macht und ich mich in den bisher besuchten Abteilungen, sehr gut integrieren konnte. Die Arbeit ist vielfältig und abwechslungsreich und die Teamarbeit mit den Kollegen macht mir großen Spaß.


portrait_azubi_stefan_280x280Franz-Stefan, 20 Jahre alt

Ich absolviere seit rund einem Jahr meine Ausbildung zum Industriekaufmann in dem Unternehmen H. von Gimborn GmbH. Ich möchte euch etwas über meine Tätigkeiten, Eindrücke und Erfahrungen erzählen. Zu Beginn der Ausbildung durchlief ich die Poststelle, um erst einmal alle Mitarbeiter kennenzulernen und bei Urlaub des Postmitarbeiters den Postdienst selbständig erledigen zu können. Danach war ich in der Produktion beschäftigt, um einen Überblick über die Produkte, die Gimborn herstellt, zu bekommen.

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Dieser Einblick ist für die zukünftigen Abteilungen sehr sinnvoll, interessant und wichtig, da man sehr viele Produktkenntnisse erlernt und später unseren Kunden kompetent über diese Produkte beraten kann. Als nächstes ging ich in die Logistik, in der ich alle Aufgaben über Wareneingang, Qualitätskontrolle, Warenausgang und Versand sowie Kommissionierung kennenlernte. Außerdem lernte ich viel über den Aufbau der Logistik. Auch das war sehr interessant. Anschließend kam ich ins Marketing. In dieser Abteilung kümmern sich die Mitarbeiter um die Entwicklung von Produktideen, die Erstellung von Übersichten und Zeitplänen und konzipieren Umfragen zu einigen neuen Produkten. Ein wichtiger Bestandteil ist der Produktlebenszyklus, der angibt welche Produkte am Markt Umsatz machen und welche nicht. Außerdem erstellt man PowerPoint Präsentationen, um die anderen Mitarbeiter aus den anderen Abteilungen sowie die Außendienstmitarbeiter über den neuesten Stand der Produktneuheiten zu informieren.

Nach der Abteilung Marketing kam ich in die Abteilung Qualitätsmanagement. Sie kümmert sich um die Entwicklung neuer Produkte. Dafür werden die gleichen Maschinen in kleinerer Form wie in der Produktion verwendet, mit der man neue Pasten oder Tabletten entwickeln kann. Ich durfte auch selbstständig Pasten entwickelt. Das fand ich sehr spannend und es hat mir viel Spaß gemacht. Außerdem kümmert sich das Qualitätsmanagement um die Qualitätskontrolle. Wenn Waren oder Rohstoffe angeliefert werden, muss das QM die Waren auf äußerliche und inhaltliche Mängel prüfen und freigeben. Dazu gehört u.a. auch das Bearbeiten von Retouren, Reklamationen und das Erstellen von Export-Zertifikaten für Kunden im Ausland. Außerdem kümmert man sich dort um die genaue Bezeichnung und die Menge der Inhaltsstoffe.

Nach dem QM lernte ich die Abteilung Telesales kennen. Die Hauptaufgabe bestand darin, die Geschäftskunden anzurufen, unsere Aktionen zu präsentieren und ihnen unsere Produkte zu verkaufen. Zudem ist es wichtig, Kundenpflege zu betreiben, d. h. die Kunden zu fragen, ob Sie etwas bestellen oder ihren Bestand erweitern möchten.
Zurzeit bin ich in der Finanzbuchhaltung tätig, wo eine der wesentlichen Aufgaben darin besteht, Rechnungen zu buchen und zu sortieren und die Rechnungen im Computer einzuscannen. Außerdem ist die Finanzbuchhaltung für die Inventur, die Bilanz und den Jahresabschluss zuständig.

Ich finde es sehr interessant, dass ich jede Abteilung kennenlerne und freue mich auf die nächsten Abteilungen und die weiteren Aufgaben. Des Weiteren ist das Betriebsklima sehr gut. Die Ausbildung ist sehr interessant, man bekommt viele neue Eindrücke und man macht neue Erfahrungen auch für das weitere Berufsleben und die weitere Karriere im Unternehmen. Die theoretischen Inhalte, die man in der Berufsschule lernt, kann man praktisch im Unternehmen umsetzen. Außerdem kann man eigene Produktideen und Vorschläge einbringen.
Deshalb kann ich auf jeden Fall die Ausbildung zum Industriekaufmann weiterempfehlen. Werde auch du ein Teil der Gimborn Familie!


portrait_azubi_lena_280x280Lena, 19 Jahre alt

Hallo zusammen, nachdem ich 2014 die Ausbildung zur Industriekauffrau bei der H. von Gimborn GmbH begonnen habe, bin ich jetzt im 3. Lehrjahr. Gimborn legt viel Wert darauf, dass alle Auszubildenden einen umfassenden Überblick über das Unternehmen bekommen. Während der Ausbildung durchläuft man alle Abteilungen des Unternehmens. Die Einsatzzeit pro Abteilung variiert dabei zwischen 3 und 5 Monaten. Meine erste Abteilung war die Logistik, gefolgt von Produktion und Qualitätsmanagement. Aus meiner Sicht ist es wichtig, auch diese Bereiche kennenzulernen, da man so viel besser weiß, mit welchen Produkten man es zu tun hat.

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Die hier gewonnenen Kenntnisse konnte ich dann in den Abteilungen Key Account, Marketing, Einkauf und Vertrieb einsetzen. Aber auch die Abteilungen Finanzbuchhaltung und Controlling sind sehr wichtig, weil ich jetzt weiß, wie die Zahlungsvorgänge ablaufen und beispielsweise Preise zustande kommen.

Nach einer kurzen Einarbeitungsphase in den einzelnen Abteilungen, wurde ich jeweils fester Bestandteil des Teams, d.h. ich wurde in die Prozesse oder Projekte miteinbezogen. Die zugeteilten Aufgaben sind abwechslungsreich und ich konnte meistens selbstständig daran arbeiten, jedoch konnte ich jederzeit meine Kollegen um Rat fragen. Diese nehmen sich dann auch die nötige Zeit und erklären einem in Ruhe den Sachverhalt, wenn etwas evtl. nicht richtig verstanden wurde.

Ziel unserer Ausbildung ist es natürlich, den Beruf der Industriekauffrau/-kaufmann zu erlangen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir Auszubildenden, neben der wöchentlichen Berufsschule, auch betriebsintern geschult. In Form eines „Werksunterrichtes“ werden uns bestimmte Themen, die wir auch selbst aussuchen dürfen, näher gebracht und erläutert. Zum einen sollen hierdurch beispielsweise Themen bearbeitet werden, die wir in der Schule vielleicht nicht ganz verstanden haben, zum anderen können aber auch die betrieblichen Prozesse genauer erklärt werden. Der Werksunterricht wird immer von den Abteilungsleitern gehalten und findet in gewissen Zeitabständen einmal pro Woche statt.

Weiterhin wird uns geholfen, Schwächen und Ängste zu überwinden. Ein Beispiel hierfür ist das Halten von Präsentationen, vor unserer Ausbilderin und den anderen fünf Auszubildenden im Betrieb, als Übung für die mündliche Abschlussprüfung.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich gerne zur Arbeit gehe. Ein Grund hierfür ist auch das tolle Betriebsklima. Denn jeder wird respektiert und es herrscht ein freundlicher Umgang.


portrait_azubi_waldemar_280x280Waldemar, 21 Jahre alt

Hallo zusammen, seit dem 01.08.2015 absolviere ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der H. von Gimborn GmbH in Emmerich am Rhein. Zu Beginn meiner Ausbildung habe ich zuerst eine umfangreiche Unternehmenseinführung bekommen. Hierbei ist mir schon sofort positiv aufgefallen, dass die Mitarbeiter, egal ob aus dem kaufmännischen oder gewerblichen Bereich, sehr freundlich und kollegial miteinander umgehen und arbeiten. Die ersten beiden Abteilungen, die ich kennengelernt habe, waren die Logistik und die Produktion. In der Logistik wurde ich sofort in die Kommissionierung, den Warenausgang und in den Wareneingang eingearbeitet.

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Am Anfang war das alles etwas ungewohnt für mich und ich hatte Sorge, dass ich etwas falsch machen könnte, da ich ja noch in der Probezeit war. Diese Angst hat sich aber schnell gelegt, da man hier wirklich jeden Mitarbeiter seine Fragen stellen kann und diese Fragen werden auch prompt und verständlich beantwortet. Zudem wurde mir auch alles rund um die Lagerhaltung beigebracht und wie man Waren ein- und auslagert, Waren umbucht und man die Retouren bearbeitet. In der Produktion durfte ich bei jedem Produktionsschritt dabei sein und auch selber mit Hand anlegen. Die Idee, dass man auch als kaufmännischer Azubi diese beiden Abteilung durchläuft, finde ich sehr gut, damit man überhaupt richtig verstehen kann, welche Produkte wir auf welche Weise herstellen und wie man mit ihnen umgeht. Dieses angeeignete Wissen ist später im Vertrieb, im Einkauf und im Marketing von großer Bedeutung.

Meine erste kaufmännische Abteilung war der Vertrieb. Das erste, woran ich beim Begriff Vertrieb dachte, war, dass man den ganzen Tag stumpf am Rechner sitzt und Kundenaufträge erfassen muss, aber das ist hier genau der Gegenteil. Natürlich muss man auch die Aufträge unserer Kunden erfassen, ohne diese Aufträge würden wir ja keinen Umsatz generieren. Aber man hat noch viele andere Aufgaben, zum einen muss man sich auch um Gutschriften, um Gratisabgaben und um den Versand unserer Kataloge an die Kunden kümmern, außerdem muss man auch sehr oft unsere Kunden anrufen und fragen, ob Sie Interesse an bestimmten Sonderangeboten haben. Der gute Umgang und der enge Kontakt zu den Kunden haben mir in dieser Abteilung besonders gut gefallen.

Zurzeit bin ich im Einkauf tätig. Hier werden einem am Anfang zunächst einmal die ganzen Grundlagen und Aufgaben des Einkaufs erklärt und beigebracht. Danach wurde mir direkt ein großes Projekt anvertraut, bei dem es darum ging, Werbematerialien für vier neue Produktlinien selbstständig bei unseren Lieferanten anzufragen und diese dann auch eigenhändig zu bestellen. Diese Eigenverantwortung zu haben fand ich sehr spannend, auch wenn es zwischenzeitlich sehr stressig und manchmal auch etwas verwirrend war. Für meine Fragen und falls ich mal Hilfe benötigte stand mir unser Marketing und natürlich auch der Einkauf jederzeit zur Seite. Ich habe mich am Anfang erst gewundert, dass ich als Azubi direkt eine so wichtige Aufgabe zugewiesen bekommen habe, aber dadurch konnte ich viel Eigeninitiative zeigen und meine eigenen Ideen und Vorschläge mit einbringen.

Daher bin ich schon sehr auf die anderen Abteilungen gespannt, die ich hier während meiner Ausbildung bei der H. von Gimborn GmbH noch kennenlernen werde.